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Medikamente in China : Pharmakonzerne erhoffen sich Nachfrageschub von Rückvergütung

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Pharmakonzerne haben sich bereit erklärt, die Preise für eine Reihe von Medikamenten in China um durchschnittlich 50,6 Prozent zu senken. Bild: Reuters

Hersteller wie Novartis haben deutlichen Preissenkungen in China zugestimmt. Dadurch kommen die Medikamente in ein Rückvergütungs-Programm des Staates. Patienten können die Kosten für solche Arzneien erstattet bekommen.

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          Novartis und andere internationale Pharmakonzerne haben sich bereit erklärt, die Preise für eine Reihe von Medikamenten in China um durchschnittlich 50,6 Prozent zu senken. Im Gegenzug würden die Arzneien im März in ein Rückvergütungs-Programm des staatlichen Krankenversicherungssystems aufgenommen, wie die National Healthcare Security Administration (NHSA) am Montag mitteilte. Damit könnte die Nachfrage nach den Medikamenten kräftig anziehen, weil Patienten einen erheblichen Teil der Kosten erstattet bekommen.

          Neu auf der Rückvergütungs-Liste seien insgesamt 119 Medikamente. 96 seien Markenmedikamente, für die es in China keine Generika gebe. Darunter befänden sich wichtige Produkte ausländischer Pharmafirmen wie der Novartis-Umsatzrenner Cosentyx zur Behandlung von Schuppenflechte oder Austedo von Teva gegen die Huntington-Krankheit. Auf der Liste seien auch Medikamente gegen das Coronavirus.

          Die NHSA aktualisiert ihre Liste jährlich. Laut einer Studie von ICBC International Research stiegen die durchschnittlichen Umsätze der zuletzt aufgenommenen Medikamente im Rest des Jahres 2020 um fast 2000 Prozent.

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