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Pekings Machtausbau : Wie China Krisenstaaten an sich bindet

Der iranische Präsident Hassan Rohani und der chinesische Präsident Xi Jinping bei einem Empfang 2016 in Teheran Bild: dpa

China baut seine Macht in Pakistan und Iran mit sehr viel Geld aus. Selbst das Schicksal der Uiguren scheint die beiden strategisch wichtigen Länder wenig zu kümmern.

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          Während die Kritik an Chinas Machtgewinn auf der ganzen Welt zunimmt, arbeitet sich Peking kaum bemerkt in strategisch wichtigen Ländern der muslimischen Welt vor. Dabei scheint das Schicksal der Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang dieses Vordringen kaum zu behindern. Im Zentrum stehen Pakistan, der engste Verbündete der Kommunisten in der Region, und Iran, das unter der politischen Offensive und den wirtschaftlichen Sanktionen Washingtons leidet. Chinas Führung macht sich nun die Krise in beiden Ländern zunutze.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Damit wird der Indische Ozean nach dem Südchinesischen Meer zur nächsten Bühne eines Konfliktes zwischen den Großmächten China, Indien und Amerika und ihrer Partner.

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