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Revolutionärer Fleischersatz : Ein Professor macht Burger aus dem Labor

Brötchen, Salat, Tomate, Gurke, Käse und Hackfleisch gehören zum klassischen Burger. Nur an der Herkunft des Hackfleischs will der Burger-Professor etwas ändern. Bild: AP

Patrick Brown, Biochemiker aus Stanford, prophezeit eine fleischlose Zukunft. Der Ersatz fürs Rinderhack kommt aus seinem Reagenzglas – und schmeckt.

          6 Min.

          Der Wirtschaftsgipfel von Davos kennt viele Helden: Friedensstifter wie Nelson Mandela waren darunter, Tech-Revolutionäre wie Mark Zuckerberg, auch Alibaba-Gründer Jack Ma aus China, dazu Nobelpreisträger aller Disziplinen. Dieses Jahr aber scharte sich die in die Berge eingeflogene Elite um einen Wissenschaftler, den keiner vorher erkannt hätte, dessen Name die wenigsten je zuvor gehört hatten: Patrick Brown heißt dieser Professor aus Stanford in Kalifornien, ein 63 Jahre alter Hüne mit grauen kurzen Locken und Nickelbrille, der leidenschaftlich gerne Marathon läuft.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Seine anschwellende Popularität verdankt der Biochemiker dem Produkt, das er nach Davos mitgebracht hat: ein Burger, der dort auf kleinen weißen Tellern als bahnbrechende Innovation aus dem Silicon Valley serviert wurde. Es ist die Antwort der Hightech-Industrie auf den Big Mac.

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