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Papua-Neuguinea : China soll Pazifikstaat komplett entschulden

Papua-Neuguineas Premierminister James Marape in Port Moresby. Bild: AFP

Der verschuldete Inselstaat setzt auf Peking für den Neustart. Der Einfluss der Chinesen würde sich dadurch weit über die Landnahme im Südchinesischen Meer ausdehnen.

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          Während China von allen Seiten unter Druck gerät, zeigt sich, wie weit Peking andere Staaten schon in seine Abhängigkeit gedrängt hat. Die neue Regierung des Inselstaates Papua-Neuguinea hat China offiziell gebeten, die gesamten Schulden der Regierung zu übernehmen.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Am Dienstag bat der frühere Finanzminister und neue Ministerpräsident James Marape den chinesischen Botschafter in Port Moresby darum, die Schulden in Höhe von 27 Milliarden Kina (6,94 Milliarden Euro) zu refinanzieren. Sie machen knapp 33 Prozent der derzeitigen Wirtschaftsleistung des Inselstaates aus. Es wäre das erste Mal, dass Peking die gesamte Verschuldung eines Entwicklungslandes übernimmt. Marape drängt darauf, dass die chinesische Notenbank, die Notenbank Papua-Neuguineas und das Finanzministerium gemeinsam einen Plan zur Entschuldung entwickeln.

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