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Nach Sexskandal : Oxfams dunkle Seite

Oxfam-Filiale in London Bild: dpa

Große Teile von Oxfams Milliardenbudget (!) finanziert der Steuerzahler im Westen. Wieso bekommt eine Organisation Steuermittel, welche die großen Fortschritte in der Armutsbekämpfung kleinredet?

          Oxfam und andere Nichtregierungsorganisationen haben ein einträgliches Geschäftsmodell. Sie surfen als die „Guten“ auf der emotionalen Welle des schlechten Gewissens der verunsicherten Gesellschaften im Westen. Sie prangern das Versagen der Industriestaaten an und beklagen in Kampagnen mit fragwürdigen Rechnungen angebliches Marktversagen, weil Gründer von Unternehmen wie Amazon, Google, Facebook oder Microsoft unglaublich reich wurden.

          Nun wirft ein Sexskandal (Orgien mit Prostituierten in Haiti) die Frage nach der Finanzierung auf – und siehe da: Große Teile von Oxfams Milliardenbudget (!) finanziert der Steuerzahler im Westen. Wieso bekommt eine Organisation Hunderte Millionen Steuermittel, welche die großen Fortschritte in der Armutsbekämpfung kleinredet?

          Vor 200 Jahren lebten laut Weltbank rund 94 Prozent der Menschen in Armut, heute weniger als 10 Prozent. Sind Unternehmensgründer mit genialen Ideen, die den Geschmack von Milliarden Kunden treffen, das Problem? Oder sind es die korrupten Regime in Afrika und Teilen Asiens und Lateinamerikas, unter denen die Armen leiden? Wo bleiben da die Kampagnen von Oxfam?

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