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Opel-Mutterkonzern : PSA-Aktionäre billigen Fusion mit Fiat-Chrysler

  • Aktualisiert am

PSA-Chef Carlos Tavares Bild: Reuters

Die EU-Wettbewerbshüter hatten der Fusion schon unter Auflagen zugestimmt, nun auch die PSA-Anteilseigner. Mit dem Zusammenschluss soll der viertgrößte Autokonzern der Welt entstehen.

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          Die Aktionäre des Opel-Mutterkonzerns PSA haben die Megafusion mit Fiat-Chrysler (FCA) mit überwältigender Mehrheit gebilligt. Das teilte das Unternehmen nach einer außerordentlichen Hauptversammlung am Montag mit. Wegen der Corona-Beschränkungen in Frankreich gab es für die Anteilseigner keine Präsenzveranstaltung.

          „Wir sind bereit für diese Fusion“, sagte PSA-Konzernchef Carlos Tavares, der auch den neuen Verbund mit dem Namen „Stellantis“ führen soll. Der Termin für den Zusammenschluss solle bald mitgeteilt werden. Der aus Portugal stammende Topmanager sagte, dass sich zwei gesunde Unternehmen zusammenschließen. „Das ist ein historischer Augenblick.“

          Die EU-Wettbewerbshüter hatten der Fusion im Dezember mit Auflagen zugestimmt. Mit dem Zusammenschluss soll der viertgrößte Autokonzern der Welt entstehen. Der neue Verbund mit großen Standbeinen in Europa und in Nordamerika wird 14 Marken führen, darunter sind Opel, Peugeot, Citroën, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo, Lancia, Abarth und Dodge.

          Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Corona-Krise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und hatten einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault -Nissan -Verbund waren 2019 größer.

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