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Erdöl : Opec will Förderlimit für neun weitere Monate beibehalten

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Khalid Al-Falih, Minister für Energie, Industrie und Bodenschätze Saudi-Arabiens, spricht vor Beginn eines Treffens der Organisation der erdölexportierenden Länder mit Reportern. Bild: dpa

Für neun weitere Monate will die Organisation erdölexportierender Länder die Ölproduktion drosseln. Sie wolle damit ein Überangebot vermeiden, das die Preise senken würde.

          Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) will ihre Ölförderung weiter knapp halten. Die Mitgliedsländer des Exportkartells hätten sich bei ihrem Treffen in Wien darauf verständigt, die Ölproduktion weitere neun Monate, also bis März 2020, zu drosseln, teilte der Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Damit bestätige er vorherige Informationen eines Insiders.

          Russland und Saudi-Arabien, die Nummer zwei und drei der Öl-Förderer hinter Amerika, hatten sich schon am Wochenende am Rande des G20-Gipfels in Osaka für eine Verlängerung der bisherigen Förderbremse ausgesprochen.

          Die als „Opec+“ bekannte Gruppe der 14 Opec-Staaten, Russland und anderer Förderländer hat ihre Produktion seit längerem um 1,2 Millionen Fass pro Tag (1 Fass = 159 Liter) gekürzt, was rund 1,2 Prozent der weltweiten Nachfrage entspricht. Damit soll ein Überangebot auf dem Ölmarkt verhindert werden, das die Preise drücken würde. Der bisherige Pakt lief am Sonntag aus, eine Entscheidung über die Maßnahmen der erweiterten Gruppe steht am Dienstag an.

          Das nächste Treffen der Opec, also ohne Russland und die dem Kartell nicht angehörenden weiteren Förderländer, ist für den 5. Dezember anberaumt. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte das Ölkartell mehrmals dazu aufgefordert, die Produktion anzukurbeln und damit den Ölpreis zu drücken.

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