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Online-Banken : Bewährungsprobe für die Broker

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DAB-Vorstandssprecher Matthias Kröner: "Würden gut mit Consors zusammen passen" Bild: STOCK4B

Bei der DAB scheint die Expansionsstrategie aufzugehen: Die Hälfte der Depots wurde 2001 außerhalb von Deutschland eröffnet.

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          Bei der Münchener Direktanlagebank (DAB) hält der Wachstumstrend im Ausland weiter an. Die Hälfte der neuen Depots wurde im vergangenen Jahr außerhalb von Deutschland eröffnet. Die Kundenzahl lag Ende 2001 mit rund 546.000 Depots um 30 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

          Die Zahl der Transaktionen sinkt nach wie vor. So bewegten die DAB-Kunden im vergangenen Jahr ihre Depots 6,24 Millionen mal, 21 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Handelsmüdigkeit scheint allerdings langsam abzunehmen. Im vierten Quartal gingen mit 1,44 Millionen etwa 12 Prozent mehr Orders ein als im dritten. Nahezu unverändert blieb das verwaltete Kundenvermögen bei der HypoVereinsbank-Tochter. Es ging um 5,3 Prozent auf 12,82 Milliarden Euro zurück.

          E-Trade peilt Gewinn an

          In den USA zeigt der Broker E-Trade, wohin die Reise in Zukunft geht. Die Gruppe, die seit November auch auf dem deutschen Markt aktiv ist, erwartet für 2002 ein Ergebnis deutlich über den Prognosen. Im abgelaufenen Quartal hat der Online-Broker seinen Gewinn vervierfacht und vor Sonderposten von 5,8 Millionen auf 24,7 Millionen Dollar gesteigert. Die Zahl der Orders stieg im vierten Quartal um 21 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Dreimonatszeitraum.

          Wachstumsmärkte Versicherungen und Darlehen

          Zuwächse erzielte der zweitgrößte amerikanische Broker nach Charles Schwab vor allem mit Versicherungen und Hypothekendarlehen. Im vergangenen Jahr hatte E-Trade seine Aktivitäten vom Aktienhandel auf eine Palette von Finanzdienstleistungen ausgedehnt.

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