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Finanzminister Scholz : Onkel Olaf und der Reiz der Börse

  • -Aktualisiert am

Olaf Scholz, 62, lässt sein Geld auf dem Girokonto liegen. Bild: © Andreas Pein

Die Neffen von Olaf Scholz wollen die Deutschen zu einem Volk von Aktionären erziehen. Ob das beim Finanzminister auch klappt?

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          SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist noch nie als Förderer der Aktienkultur aufgefallen, ganz im Gegenteil. Privat hat er keine Aktien, wie er selbst betont („mein Geld liegt auf dem Girokonto“). Und als Minister errichtet er eher Hürden auf dem Weg zur Börse, als dass er Anreize setzt, die Menschen dorthin zu treiben.

          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Genau das haben sich seine Neffen vorgenommen: Fabian und Jakob Scholz haben eine Finanzfirma gegründet, um das Volk zu Aktionären zu erziehen. „rubarb“ heißt ihre Smartphone-App, englisch für Rhabarber: „Mit Geld ist es wie mit Rhabarber – ans rohe Gemüse traut sich keiner richtig ran, aber jeder liebt, was man daraus macht.“

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