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Omikron-Welle : Ist England jetzt über den Berg?

Corona-Opfer: Diese roten Herzen in London sollen an die mehr als 150 000 Toten erinnern, die mit oder an der Krankheit gestorben sind. Bild: Reuters

In der Omikron-Krise in Großbritannien deutet sich ein Wendepunkt an. Die Wirtschaft atmet auf und darf auf schnelle Genesung hoffen.

          3 Min.

          Während sich die Omikron-Virusvariante in Deutschland immer stärker ausbreitet und die Wirtschaft verunsichert, entwickelt sich die Lage in Großbritannien genau gegensätzlich. Nach dem extremen Anstieg der Infektionszahlen seit Dezember dreht die Kurve dort seit zehn Tagen nach unten. Es steigt der Optimismus, dass der Höhepunkt der Welle schnell überwunden ist. Wurden nach Neujahr an einem Tag fast 220.000 Positivtests gemeldet, so ist diese Zahl bis Mitte dieser Woche um die Hälfte auf unter 110.000 gefallen.

          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Noch wichtiger: Die mit Omikron Infizierten haben in den allermeisten Fällen nur leichte Krankheitsverläufe und sind zu etwa 40 Prozent völlig ohne Symptome. Deutlich weniger Menschen als bei früheren Wellen landen im Krankenhaus. Seit drei Tagen sinken die Hospitalisierungen. Matthew Taylor, Chef des Verbands der NHS-Leiter, sagte, „falls sich nicht unerwartet etwas ändert, sind wir nahe am nationalen Höhepunkt“. Er sprach von einem „sehr wichtigen Moment“.

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