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Ola Källenius : 3,6 Millionen Euro für den Daimler-Chef

Ola Källenius Bild: dpa

Weil der Gewinn von Daimler eingebrochen ist, verdienen auch die Spitzenmanager nicht mehr so viel. Am meisten bekam im vergangenen Jahr immer noch der frühere Vorstandsvorsitzende Zetsche.

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          Viele Spitzenmanager des schwäbischen Autoherstellers haben im vergangenen Jahr nicht mehr so üppig verdient wie in den Vorjahren. Dem neuen Daimler-Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius - der seit Mai auf dem obersten Chefposten sitzt - sind im vergangenen Jahr rund 3,6 Millionen Euro zugeflossen. Gewährt wurden dem Schweden für das vergangene Jahr zwar insgesamt rund 4,9 Millionen Euro, ein Teil des Geldes wird aber erst später ausbezahlt. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Vergütungsbericht des Autoherstellers hervor. Grob 30 Prozent geht dabei auf die fixe Grundvergütung zurück, der Rest besteht aus variablen Vergütungsbestandteilen.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seinem Vorgänger Dieter Zetsche, der bis Mai im Amt war, wurden für seine restliche Dienstzeit im vergangenen Jahr nochmals knapp 4,5 Millionen Euro gewährt. Er durfte sich zudem über eine überaus üppige Ruhestandsregelung freuen. Der Wert seiner Pensionszusagen wird im Geschäftsbericht auf rund 42 Millionen Euro taxiert. Er ist damit unangefochten Spitzenreiter der Dax-Chefs im Ruhestand, er saß allerdings auch rund 20 Jahre im Vorstand des Autoherstellers, davon zwölf Jahre als Vorstandsvorsitzender.

          Der Gewinn von Daimler war im vergangenen Jahr deutlich eingebrochen. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern noch einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro - im Jahr zuvor waren es noch 7,2 Milliarden Euro. Den Aktionären wurden daher deutlich weniger Dividenden ausgezahlt.

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