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Statisches Bundesamt : Preise für viele Nahverkehrstickets kaum gestiegen

  • Aktualisiert am

Tickets im Nahverkehr sind in den vergangenen Jahren nicht unwesentlich teurer geworden. Bild: dpa

Im Jahr 2020 gaben die Haushalte im Durchschnitt 24 Euro für Bus- und Bahntickets aus. Damit lagen viele Verbundtickets unter der allgemeinen Preissteigerung. Lediglich reine Bahnfahrten sind über die Jahre deutlich teurer geworden.

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          Ein häufig vorgebrachtes Argument gegen den öffentlichen Nahverkehr sind die angeblich hohen Preise. Tatsächlich sind aber viele Tickets seit 2015 nur unterdurchschnittlich teurer geworden, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete.

          Lediglich reine Bahnfahrten im Nahverkehr lagen mit einer Teuerung von 19 Prozent über der allgemeinen Preissteigerung von 16,2 Prozent. Geringere Preissteigerungen gab es hingegen für Verbundtickets, mit denen Busse, Bahnen und Regionalzüge kombiniert genutzt werden können. Einzel- und Tageskarten wurden hier in dem genannten Zeitraum 14,4 Prozent teurer und Monatskarten nur 12,9 Prozent.

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