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Öl-Fördermengen : Regierungsmitglied: Russland sollte Opec folgen

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Russlands Ölproduktion sollte nicht gedrosselt werden. Das empfiehlt Russland stellvertretender Ministerpräsident Igor Schuwalow – im eigenen Interesse.

          Russland sollte einem Regierungsmitglied zufolge dem Beispiel der Opec folgen und seine Öl-Fördermenge nicht kürzen. Der stellvertretende Ministerpräsident Igor Schuwalow sagte am Samstag den Sender Rossiya-1 laut Agentur Tass, Experten zufolge sei ein Hauptgrund für den aktuellen Ölpreis-Verfall die Politik einiger arabischer Staaten, mit einer hohen Produktion das aus Schiefer gewonnene Öl aus dem Markt zu drängen. Wenn das so sei, sollte Russland derzeit nichts tun, um seine eigene Produktion zu drosseln. Das Land fördert etwa zehn Millionen Fass Öl zu je 159 Liter pro Tag.

          Saudi-Arabien hatte am Donnerstag bei dem Treffen des Opec-Öl-Kartells in Wien die von ärmeren Mitgliedern wie Venezuela und Iran geforderte Drosselung der Förderung blockiert. Das hatte den Ölpreis um weitere sechs Prozent auf nur noch 73 Dollar pro Fass gedrückt. Russland, das rund 40 Prozent seiner staatlichen Einnahmen aus dem Öl-Export bezieht, gehen durch den fallenden Ölpreis nach eigener Auskunft bis zu 100 Milliarden Dollar jährlich verloren.

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