https://www.faz.net/-gqe-a7stu
Bildbeschreibung einblenden

F.A.S.-Umfrage : Geht auch der Staat ins Homeoffice?

Bild: dpa

Die Unternehmen sollen ihre Mitarbeiter nach Hause schicken – und was macht die öffentliche Verwaltung? Wir haben nachgefragt.

          6 Min.

          Am Mittwoch wird es ernst für die deutsche Wirtschaft: Zur Pandemiebekämpfung tritt die neue Homeoffice-Verordnung in Kraft, die dafür sorgen soll, dass mehr deutsche Arbeitnehmer von daheim aus arbeiten, statt einander morgens und abends beim Berufspendeln in Bussen und Bahnen gefährlich nahe zu kommen.

          Ralph Bollmann

          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Leute nach Hause zu schicken – da kann der Staat nicht nur Regeln beschließen, da hat er selbst auch einiges in der Hand. Immerhin sind fast fünf Millionen Menschen beim Staat beschäftigt, viele dieser Stellen sind Bürojobs. Fachleute üben harte Kritik, noch immer arbeiteten viel zu viele Staatsbedienstete im Büro. „Die Regierung hat ein Glaubwürdigkeitsproblem“, sagt Gerhard Hammerschmid, Professor an der Hertie School in Berlin. „Wenn es ein Homeoffice-Gebot gibt, dann sollte der Staat eigentlich mit gutem Beispiel vorangehen. Das Gegenteil ist der Fall“, sagt Hammerschmid, dessen Forschungsgebiet seit 25 Jahren die Verwaltungsmodernisierung ist.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in der Kleinstadt Wohlen im Kanton Aargau am 20. Februar 2021

          SVP gegen Corona-Regeln : Die Schweiz, eine Diktatur?

          Die SVP gehört der Schweizer Regierung an. Das hindert die Führung der größten Partei des Landes nicht daran, es wegen der Corona-Politik als Diktatur zu bezeichnen.
          Kevin Kühnert spricht beim SPD-Bundesparteitag.

          Debatte um Thierse-Gastbeitrag : Worauf will die SPD verzichten?

          Wolfgang Thierses Beitrag in der F.A.Z. ist für Saskia Esken und Kevin Kühnert ein Grund, sich zu schämen. Das ist also das vorwärtsgewandte Bild der SPD, das die beiden offenbaren wollten?