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José Gurría tritt ab : Wer macht das Rennen bei der OECD?

Leidenschaftlich, bisweilen provokant: Scheidender OECD-Generalsekretär José Angel Gurría Bild: EFE

Der OECD-Generalsekretär José Gurría hat der Organisation einen Stempel aufgedrückt, der nicht allen gefällt. Dennoch erreichte die OECD viel im vergangenen Jahrzehnt. Acht Kandidaten kämpfen nun um seine Nachfolge.

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          Meist steht er in der zweiten Reihe an der Seite. Doch sein Kopf ist neben den Regierungschefs und Staatsoberhäuptern der Welt immer deutlich zu sehen, wenn sich die Teilnehmer von G-7- oder G-20-Gipfeln für ein Foto zusammenstellen. Der Mexikaner José Ángel Gurría hat der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) in seinen 15 Jahren Amtszeit als Generalsekretär einen Platz auf der Weltbühne erkämpft.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Früher war die Organisation eine verschlafene Einrichtung, die vor allem Akademiker interessierte. Heute fehlen die Berichte und die OECD-Regelwerke bei kaum einem Thema von internationaler Relevanz. Der Bedeutungsgewinn der Organisation zeigt sich auch darin, dass derzeit acht hochkarätige Kandidaten die Nachfolge Gurrías anstreben. Im Dezember haben die Kandidaten ihre erste Vorstellungsrunde bei den 37 OECD-Botschaftern absolviert. In der vergangenen Woche hat sich das Feld verschlankt. Wegen Chancenlosigkeit haben die Kandidaten aus Polen und der Tschechischen Republik ihre Bewerbungen zurückgezogen.

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