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Obama für Bernanke : Gute Entscheidung

  • -Aktualisiert am

Ben Bernanke Bild: AFP

Barack Obama hat entschieden: Ben Bernanke soll die Geschicke der amerikanischen Geldpolitik weitere vier Jahre führen. Gut so! Bernanke hat seine Sache als Krisenmanager in der schwersten Rezession seit Jahrzehnten sehr gut gemacht.

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          Präsident Barack Obama hat die richtige Entscheidung getroffen: Ben Bernanke soll die Geschicke der amerikanischen Geldpolitik weitere vier Jahre führen. Gut ist Obamas Entschluss nicht nur deshalb, weil er in schwierigen Zeiten Kontinuität in einem der wichtigsten wirtschaftspolitischen Ämter signalisiert und den nervösen Spekulationen der Finanzmarktakteure über die Zukunft Bernankes ein Ende bereitet.

          Sie ist auch deshalb vernünftig, weil der oberste Währungshüter seine Sache als Krisenmanager in der schwersten Rezession seit Jahrzehnten sehr gut gemacht hat. Gewiss gibt es Entscheidungen, die rückblickend und in Kenntnis der Folgen anders besser getroffen worden wären. Daraus lässt sich aber kein Strick für Bernanke drehen.

          Kein Zweifel besteht indes daran, dass der Ökonom vor gewaltigen Herausforderungen steht. Er muss verhindern, dass die inflationäre Saat, die er zur Krisenbewältigung ausgebracht hat, aufgeht. Und er muss sich überlegen, wie die Geldpolitik künftig mit Preisblasen an Vermögensmärkten umgehen soll. Die Krise hat gezeigt, dass es nicht reicht, Übertreibungen zuzusehen und sich nach dem Platzen der Blase auf das Aufräumen zu beschränken.

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