https://www.faz.net/-gqe-9qylj

Nukleare Früherziehung : Chinas lustiges kleines Uranium

  • -Aktualisiert am

Seit sieben Jahren erhalten Kinder in Schanghai nukleare Früherziehung. Bild: AFP

Seit sieben Jahren erhalten Kinder in Schanghai nukleare Früherziehung, weil vielen Eltern die Atomkraft nicht geheuer ist. Trotzdem bleibt die Skepsis für China das größte Hindernis für den Bau neuer Reaktoren.

          3 Min.

           „Hallo“, spricht das kleine lustige Uranium mit den schwarzen Kulleraugen und blinzelt zwei Mal. „Ich bin der Pionier der Popularisierung der Atomwissenschaft. Kommt mit mir auf die Reise zu Chinas erstem Kernkraftwerk.“ Los geht die Reise am Schanghaier Institut für Atomingenieurswissenschaften: in eine Virtual-Reality-Nachbildung des Kontrollraums der Anlage Qinshan, in dem 1991 Chinas erster Atommeiler ans Netz ging. Eine Ausstellung beantwortet die Frage: „Können Kernkraftwerke explodieren?“ Auf einem iPad zeigt eine Reality-App das Innere einer Atomrakete.

          Seit sieben Jahren erhalten Kinder in Schanghai nukleare Früherziehung. In Vorträgen, Spielrunden und Sommercamps erklären die Leute vom Institut Chinas Nachwuchs, wie sich die Kernkraftwerke im Land voneinander unterscheiden und wie die Meiler dazu beitragen, die Emissionen in der Luft zu senken und damit Chinas Umwelt zu retten.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. + F.A.S. – Adventsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Abschied vom Kollegen: Feuerwehrleute am Samstag vor Beginn der Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Ägidius in Neusäß

          Gewalttat in Augsburg : Mal wieder junge Männer

          Nach dem Tod eines Feuerwehrmannes auf dem Königsplatz in Augsburg stellen sich viele Fragen: Sind junge Migranten heute gewaltbereiter als früher? Und woran starb das Opfer?

          Nach Wahlsieg : Die Heldengeschichten der Tories

          Nach dem Sieg in der Unterhauswahl will Boris Johnson die Bürokratie stärker auf seine Politik ausrichten, munkelt man – in Westminster löst das Unruhe aus. Wer zum Erfolg des Premiers entscheidend beigetragen hat, ist hingegen glasklar.