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Novartis : Schützenhilfe für Pfizer-Biontech

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Novartis-Werk in Stein: Hier wird der Impfstoff abgefüllt Bild: dpa

Einen Tag nach der Ankündigung, bei der Produktion von Impfstoffen zu helfen, hat Novartis eine erste Vereinbarung getroffen: Der Schweizer Pharmakonzern füllt Impfstoff von Biontech und Pfizer in Fläschchen ab.

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          Der Basler Pharmakonzern Novartis wird seine Produktionsanlagen im schweizerischen Stein am Rhein dazu nutzen, den mRNA-Wirkstoff von Biontech unter aseptischen Bedingungen in Fläschchen abzufüllen. Diese gehen dann zurück an Biontech und deren amerikanischen Partner Pfizer und werden von dort an die Kunden in aller Welt weiterverteilt.

          Vorbehaltlich einer endgültigen Vereinbarung soll im zweiten Quartal 2021 mit der Abfüllung begonnen werden, teilte Novartis mit. Die erste Auslieferung des fertigen Produkts werde für das dritte Quartal erwartet. Zu den Produktionsmengen äußert sich der Konzern nicht.

          Novartis ist nach eigenen Angaben noch mit einer Reihe weiterer Unternehmen im Gespräch. Dabei gehe es um die Herstellung von mRNA-Produkten, therapeutischen Proteinen sowie von Rohstoffen für Covid-Impfstoffe und -Therapeutika. Novartis ist der größte Hersteller von Arzneimitteln der Welt. Das Unternehmen, zu dem auch der Generikahersteller Sandoz gehört, produziert mehr als 70 Milliarden Dosen pro Jahr.

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