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Welche Sonderrechte gibt es? : Treffen sich zehn Geimpfte zur Party

Warten auf die große Party: Erzieherinnen bekommen in Köln ihre Impfung. Bild: dpa

Wer die Spritze hat, ist kein Risiko mehr. Beschränkungen sind da kaum zu rechtfertigen. Doch wann werden sie gestrichen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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          Warum sollten Personen nach ihrer Impfung mehr dürfen als andere?

          Corinna Budras
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Geimpfte Menschen stellen nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand keine Gefahr mehr für andere dar, da sie selbst im Falle eine Corona-Erkrankung nur eine sehr geringe Viruslast weitergeben. Das hat das Robert-Koch-Institut Ende März in einer Bewertung an das Bundesgesundheitsministerium klargestellt. Dies gilt spätestens ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis und gilt für alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe. Konkret heißt es dazu auf der Internetseite der Behörde: „Aus Public-Health-Sicht erscheint das Risiko einer Virusübertragung durch Impfung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen.“ (Lesen Sie dazu auch diesen Hintergrundtext aus dem Ressort Wissenschaft.)

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