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Sanktionen gegen Kim : China stoppt Importe aus Nordkorea

  • Aktualisiert am

Schwerindustrie in Nordkorea - das Land ist auf Geschäfte mit China angewiesen. Bild: AFP

Neue Wendung im eskalierenden Streit mit Pjöngjang: Nun reagiert Peking und trifft das Regime an einer empfindlichen Stelle.

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          China hat einen Importstopp für Eisen, Eisenerz und Meeresfrüchte aus Nordkorea verhängt. Die Einfuhr dieser Produkte werde von Dienstag an ausgesetzt, teilte das Handelsministerium in Peking an diesem Montag mit.

          Die Regierung in Peking, die als wichtigster Verbündeter des isolierten Staates gilt, setzt damit den jüngsten Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats um. Zugleich trifft China das Regime an einer empfindlichen Stelle - es ist stark auf Geschäfte mit der Volksrepublik angewiesen.

          Peking wiederum trifft die Entscheidung zu einem brisanten Zeitpunkt: Die Angriffsrhetorik des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un und des amerikanischen Präsidenten Donald Trump haben sich zuletzt zusehends verschärft.

          Zugleich hat Trump China mehrfach dazu aufgerufen, härter gegen Nordkorea vorzugehen und dabei zu helfen, dass das Land keine Atommacht wird. Der Präsident verknüpfte den Konflikt um Nordkorea außerdem mit dem Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. Dazu könnte er sich noch heute äußern und eine offizielle Untersuchung der chinesischen Handelspraktiken in Auftrag geben.

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