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Nokia : UMTS-Großaufträge aus Deutschland

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Der finnische Mobilfunkkonzern Nokia hat von der Telekom und E-Plus Großaufträge für den Aufbau des UMTS-Netzes erhalten.

          Der finnische Mobilfunkkonzern Nokia hat von der Deutschen Telekom und E-Plus Großaufträge für den Aufbau des Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetzes UMTS erhalten. Der Vertrag mit E-Plus hat einen Wert von 150 Millionen Euro, sagte Matti Alahuhta, President Nokia Mobile Phones, am Dienstag vor Beginn der weltgrößten Telekom-Messe Cebit in Hannover.

          Nach Angaben von Nokia hat das Geschäft mit T-Mobile einen Umfang von mehreren hundert Millionen Euro. Das Netzwerk-Geschäft der dritten Generation (UMTS) mit der Mobilfunktochter der Telekom folge einem Übereinkommen, das die beiden Unternehmen im Dezember 2000 geschlossen hatten, so Nokia. Zu diesem Zeitpunkt hatte das finnische Unternehmen von einem Vertragsvolumen in Höhe 350 Millionen Euro gesprochen.

          „Jahr der Erneuerung“

          „2002 ist das Jahr der Erneuerung für Nokia und die gesamte Industrie“, sagte Alahuhta. „Nokia ist stärker denn je.“ Alle dafür notwendigen neuen Technologien seien verfügbar. „Der Multimedia-Nachrichten-Standard MMS, mit dem Fotos und Videos verschickt werden können, wird den Markt vorantreiben, wie es einst die einfache Textnachricht SMS getan hat.“ Ende 2002 sei die Hälfte aller Nokia-Mobiltelefone MMS-tauglich.

          Die neuen WAP 2.0-Dienste, die ähnlich wie der japanische Service i-mode bunte Internet-Angebote auf das Handy bringen, werde Nokia vom 3. Quartal an unterstützen. Das gelte auch für die Programmiersprache Java von Sun Microsystems, mit der interaktive Programme für das Mobiltelefon aufbereitet werden können.

          Für die Übertragung von digitalen Audio- und Videodiensten kooperiert Nokia mit RealNetworks, dem führenden Anbieter von Multimedia-Playern im Internet. Nokia werde die mobile Variante des RealOne Players als Standard-Funktion für die Geräte einsetzen, die das Betriebssystem Symbian unterstützen. Damit hat sich Nokia gegen den Einsatz von Microsoft-Technologie entschieden. Der weltgrößte Softwarekonzern versucht, sein Betriebssystem Windows CE sowie das Abspielprogramm den Windows Media Player auf dem Markt unterzubringen.

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