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Niedrigwasser auf dem Rhein : „Schnelle Lösungen gibt es nicht“

Niedrigwasser diesen Monat auf dem Rhein bei Bingen. Bild: Maximilian von Lachner

Hans-Heinrich Witte ist Präsident der Wasserstraßen- und Schiffsverwaltung des Bundes. Im Interview spricht er über die Probleme der Frachtschiffe auf dem Rhein – und was dagegen getan werden kann.

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          Herr Witte, Sie leiten die zentrale Bundesbehörde für die deutschen Wasserstraßen. Wie lange werden auf dem Rhein angesichts der Trockenheit noch Frachtschiffe fahren können?

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir hatten ja bereits im Dürrejahr 2018 mit sehr niedrigen Wasserständen zu tun. Anders als jetzt manchmal zu lesen ist, lief damals der Schiffsverkehr aber weiter. Die Schiffe konnten nur erheblich weniger Fracht aufnehmen, weil sonst ihr Tiefgang zu groß gewesen wären. Das ist auch jetzt wieder der Fall. Deshalb werden mehr Fahrten benötigt, um dieselbe Menge zu transportieren. Und das bedeutet: Frachtraum auf Schiffen ist knapp.

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