https://www.faz.net/-gqe-87rfi

Zusatzkosten : Neues Maschinengewehr passt offenbar nicht auf Panzer

  • Aktualisiert am

Nach jahrelanger Kritik über die mangelnde Treffsicherheit des G36 wird das Sturmgewehr ersetzt. Bild: dpa

Das MG5 soll nach den Querelen mit dem G36 das neue Standard-Maschinengewehr der Bundeswehr werden. Das könnte aber teurer werden als bislang gedacht, denn die neue Waffe passt nicht ohne weiteres auf die vorhandenen Gestelle.

          1 Min.

          Die Einführung des neuen Maschinengewehrs MG5 der Bundeswehr wird einem Medienbericht zufolge teurer als gedacht. Der „Spiegel“ berichtete am Samstag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium, die neue Waffe könne nicht ohne Anpassungen wie das Vorgängermodell MG3 auf Panzer und Geländefahrzeuge montiert werden.

          Die dafür nötigen Änderungen kosteten rund 50 Millionen Euro zusätzlich, hieß es demnach in Antworten des Ministeriums auf Anfragen der Grünen-Verteidigungspolitiker Agnieszka Brugger und Tobias Lindner. Warum das neue Maschinengewehr nicht so konstruiert worden sei, dass es auf die Waffenträger passe, sei unklar, berichtete der „Spiegel“ weiter.

          Insgesamt soll die Bundeswehr in den nächsten Jahren rund 13.000 der neuen Maschinengewehre erhalten. Als Kosten wurden rund 200 Millionen Euro veranschlagt. Erst vor einer Woche war bekannt geworden, dass sich die eigentlich ab Juni geplante Auslieferung der ersten MG5 auf das kommende Jahr verzögert. Das neue Standard-Maschinengewehr der Bundeswehr wird wie das Sturmgewehr G36 von Heckler&Koch hergestellt. Das Problemgewehr soll ab 2019 ausgemustert werden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Neue Nummer drei: Elise Stefanik im Januar 2020 nach Trumps Freispruch im Weißen Haus.

          Machtkampf der Republikaner : Aufstieg einer glühenden Trumpistin

          Die vergangenen Tage haben eindrücklich gezeigt: Auch nach der Wahlniederlage hat Donald Trump die Fraktion der Republikaner unter Kontrolle. Sein neuester Coup ist die Beförderung von Elise Stefanik.

          Nahost-Konflikt : Hamas feuern Raketen auf Jerusalem

          Gegen 18 Uhr Ortszeit wurden aus Gaza-Stadt Dutzende Raketen in Richtung Jerusalem abgefeuert – ein Zivilist wurde verletzt. Auf dem Tempelberg ist ein weithin sichtbares Feuer ausgebrochen.
          Cybergangster kommen nicht durchs Tor: Tankanlagen an einer Abzweigung im Pipeline-System von Colonial im Bundesstaat Alabama

          Hackerangriff auf Pipeline : Lösegeld für das schwarze Gold

          Eine Cyberattacke in den Vereinigten Staaten beeinträchtigt den Transport von Öl. Sollten die Folgen anhalten, könnten auch hierzulande Öl und Benzin nochmal teurer werden.
          Hat gut lachen: Hamburgs Interimstrainer Horst Hrubesch (rechts) klatscht mit HSV-Spieler Moritz Heyer ab.

          5:2 gegen Nürnberg : Mit Hrubesch läuft es beim HSV

          Mit Interimstrainer Horst Hrubesch siegt Hamburg gegen Nürnberg deutlich. Damit wahrt der HSV eine kleine Chance auf den Aufstieg. Doch auch Konkurrent Kiel holt gegen Hannover drei Punkte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.