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Neuer OeNB-Chef Holzmann : „Die EZB sollte keine Subventionen verteilen“

Der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank Robert Holzmann Bild: Bloomberg

Robert Holzmann, der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, über die Folgen einer ultralockeren Geldpolitik für die Gesellschaft – und die neue Gesprächskultur unter EZB-Präsidentin Christine Lagarde.

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          Herr Gouverneur, in ihrer ersten Sitzung vergangene Woche hat die neue EZB-Präsidentin Christine Lagarde angekündigt, jeden Stein in der EZB umzudrehen. Was bedeutet das?

          Michaela Seiser

          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Jeder Bereich der Geldpolitik wird diskutiert. Schließlich wurde zuletzt 2003 die geldpolitische Strategie überprüft. Seither ist viel Zeit vergangen.

          Was sind die heiligen Kühe, die jetzt geschlachtet werden könnten?

          Es gibt keine heiligen Kühe, aber geldpolitisch sensitive Aspekte. Dazu gehört die Frage nach der Hauptaufgabe der EZB: Preisstabilität, aber auch Fragen der Finanzstabilität.

          Ist das Inflationsziel von nahezu 2 Prozent zeitgemäß – nach einer Periode von fast sieben Jahren Verfehlung? Solange die EZB bei der jetzigen Definition bleibt, ist sie zu einer expansiven Geldpolitik gezwungen.

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