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Müller folgt auf Mattes : VDA bestätigt neue Präsidentin

Hildegard Müller Bild: dpa

Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie hat die frühere CDU-Politikerin einstimmig gewählt. Müller tritt ihr Amt im Februar an.

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          Seit Mitte der Woche war im Grunde klar, wer künftig den Verband der Automobilindustrie (VDA) führt – nun ist die Personalie offiziell bestätigt: Der Vorstand der Autolobbyorganisation hat die frühere CDU-Politikerin und Innogy-Managerin Hildegard Müller einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt, wie der VDA am Freitag mitteilte. Die 52 Jahre alte Müller werde ihr Amt zum 1.Februar antreten. Sie folgt auf den früheren Ford-Manager Bernhard Mattes, der den Posten zum Jahresende räumt. Im Januar werde der Verband von der Geschäftsführung sowie den drei stellvertretenden Präsidenten repräsentiert, zu denen unter anderem der Daimler-Vorstandsvorsitzende Ola Källenius gehört. Der bisherige Präsident Mattes hatte während der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt im September angekündigt, sein Amt aufzugeben.

          „Wir freuen uns, mit Hildegard Müller eine erfahrene Managerin als VDA-Präsidentin gewonnen zu haben“, ließen sich die stellvertretenden Präsidenten Källenius sowie Arndt Kirchhoff vom Zulieferer Kirchhoff Automotive Holding in der Mitteilung zitieren. Sie seien der festen Überzeugung, dass die neue Präsidentin die Aufgabe meistern werde, „den VDA in einem sich schnell wandelnden Umfeld in die Zukunft zu führen“. Müller äußerte, die Autobranche stehe angesichts von Digitalisierung oder der Herausforderungen in Sachen Klimaschutz vor großen Veränderungen. „Der VDA hat die wichtige Rolle, diesen Wandel mit voranzutreiben, alle Akteure zusammenzubringen und einen gesamtgesellschaftlichen Dialog zur Zukunft der Mobilität zu führen.“ Sie freue sich darauf, diesen Weg mit den Mitgliedern und Mitarbeitern des VDA zu gehen.

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