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Belohnung gegen Verrat : Südkorea setzt Kopfgeld auf Uber-Fahrer aus

  • Aktualisiert am

Uber-Fahrer haben in Südkorea nichts zu Lachen. Bild: AP

Neuen Gegenwind bekommt Uber aus Südkorea: Behörden in dem asiatischen Land zahlen Fahrgästen eine Belohnung aus, wenn sie Uber-Fahrer auf frischer Tat ertappen.

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          Uber-Fahrern droht jetzt in Südkorea Ärger. Die lokalen Behörden des Landes sollen bis zu einer Million Won (etwa 800 Euro) Kopfgeld auf die Fahrer ausgesetzt haben. Wie das Manager-Magazin mit Berufung auf die Korea Times berichtet, erhielten Fahrgäste gegen Vorlage von Beweismitteln wie Quittung, Fotos und Videomaterial eine Belohnung, wenn sie Uber-Fahrer verrieten.

          Uber hatte im Sommer 2013 seinen Limousinendienst Uber Black in Südkorea auf den Markt gebracht und seinen Service immer mehr ausgeweitet. Die südkoreanischen Behörden hingegen hatten einige Uber-Dienste für illegal erklärt. So ist es der Korea Times zufolge in Seoul nicht erlaubt, dass Mietautounternehmen Taxi-Dienste anbieten.

          Uber habe zwar versucht, Zugeständnisse zu machen, etwa seine Fahrer zu registrieren und bestimmte Auflagen für Fahrer einzuführen. Doch blieben die Bemühungen erfolglos. Mittlerweile wurde in dem asiatischen Land sogar Anklage gegen Uber-Chef Travis Kalanick und mehrere Uber-Manager erhoben.

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