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Kampf gegen Tesla : Audi baut Elektro-Autos

Ein Ring mehr: die Steckdose. Bild: Reuters

Audi tritt den Kampf gegen Tesla an. Der Vorstandschef des Autokonzerns will einen Sportwagen und einen Geländewagen mit Elektro-Antrieb entwickeln.

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          Audi will Tesla nicht länger den Markt für reichweitenstarke Elektroautos überlassen. Dafür stockt die Tochtergesellschaft des Volkswagen-Konzerns ihren Investitionsplan deutlich auf.

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.
          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          „Bis 2018 wollen wir zwei rein elektrisch angetriebene Serienautos auf den Markt bringen. Einerseits einen Sportwagen, andererseits ein Sports Activity Vehicle (SAV), also einen sportlichen Geländewagen“, kündigt der Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler im Gespräch mit dieser Zeitung an. „Allradangetrieben und mit Batteriezellen im Boden wird dieser SAV eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern haben.“

          Für Stadler müssen sich die Elektroautos auch auf der Langstrecke behaupten: „Elektroautos mit 150 Kilometer Reichweite werden am Markt einen begrenzten Erfolg haben. 400 bis 450 Kilometer sind Pflicht.“ Stadlers Vergleich mit einem Marathonlauf darf als Seitenhieb auf den Rivalen BMW verstanden werden. Dessen Elektroauto i3 fährt rein elektrisch nicht mehr als 150 Kilometer.

          Zukunftstechnologien wie die Elektrifizierung sind nicht das einzige Thema, in das Audi investieren will. Auch die Digitalisierung rund um das pilotierte Fahren oder die Aufrüstung der Händler mit virtuellen Showrooms und dreidimensionalen Bildschirmen kostet Geld.

          Ursprünglich waren im Audi-Investitionsplan 22 Milliarden Euro bis 2018 vorgesehen. „Bis 2019 packen wir jetzt noch zwei Milliarden Euro obendrauf“, sagt Stadler. Audi will bis 2020 die Modellpalette von 50 auf 60 Autos ausweiten. Außerdem wird in das neue Werk in Mexiko 1 Milliarde Euro fließen. Auch in die italienischen Tochtermarken Lamborghini und Ducati sowie in das Designzentrum Italdesign Giugiaro sollen nochmals 1 Milliarde Euro fließen.

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