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Neu an der Börse : Die Exzentriker von Palantir

Einfach anders: Alex Karp ist Chef des Software-Unternehmens Palantir und hält einen Doktortitel in Philosophie. Bild: dpa

Das mythenumrankte Datenanalyse-Unternehmen strebt diese Woche an die Börse. Es ist ein großer Moment für zwei Sonderlinge der Tech-Branche, die beide Verbindungen nach Deutschland haben.

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          Einfach anders – so beschreibt Alex Karp das von ihm geführte Software-Unternehmen Palantir in einem Video zum bevorstehenden Börsengang, mit dem potentielle Investoren umworben werden sollen.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Und wie um Palantirs Andersartigkeit zu demonstrieren, ist er zu Beginn des Films nicht in einem Büro zu sehen, sondern auf Skirollern. Er läuft in schnellem Tempo einen steinigen Hang hinauf, womöglich als Metapher für sein Selbstverständnis als Manager. Oben angelangt, schwärmt er von Palantir als „einzigartigem Unternehmen“, dessen Umsätze „erstaunlich“ seien.

          Später sagt er, er wolle Investoren nicht mit einer „philosophischen Exegese“ langweilen, aber er sehe doch Parallelen zwischen Palantir und großen philosophischen Werken. In ihnen werde etwas festgehalten, was die Menschen erst Jahre später verstehen. Genau das mache Palantir in der Technologiebranche.

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