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„World of Warcraft“, „Call of Duty“ : Spielefirma Activision Blizzard macht sich selbständig

  • Aktualisiert am

Warcraft-Profis beim öffentlichen Auftritt. Bild: Kaufhold, Marcus

Activision Blizzard verkauft Computerspiele wie „Call of Duty“ und „World of Warcraft“. Bisher gehörte die Firma zum Medienkonzern Vivendi. Doch von dem kauft sie sich jetzt frei.

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          Der Spiele-Anbieter Activision Blizzard kauft sich für rund 8,2 Milliarden Dollar vom bisherigen Mutterkonzern Vivendi frei. Die umgerechnet 6,2 Milliarden Euro kommen vom Unternehmen selbst und einer Investoren-Gruppe um Firmenchef Bobby Kotick. Activision Blizzard ist für Spiele wie das Kampfspiel „Call of Duty“ oder das Online-Abenteuer „World of Warcraft“ bekannt.

          Nach Abschluss des Deals werde die Mehrzahl der Aktien an der Börse notiert sein, erklärte Activision Blizzard in der Nacht zum Freitag. Die Investoren um Kotick werden 24,9 Prozent halten und der Anteil des französischen Vivendi-Konzerns schrumpft auf 12 Prozent.

          Für den Kauf der Vivendi-Anteile kommen 5,83 Milliarden Dollar vom Unternehmen, davon leiht sich Activision Blizzard 4,6 Milliarden Dollar. Die Investoren-Gruppe zahlt 2,34 Milliarden Dollar.

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