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Vorstellung womöglich zur IFA : Samsung will Apple mit Computeruhr überholen

  • Aktualisiert am

„Galaxy Gear“ soll das neue Samsung-Gerät angeblich heißen. Bild: AP

Eine Armbanduhr mit der man telefonieren und surfen kann - das könnte das nächste große Ding im Internet werden. Schon länger gibt es Gerüchte, dass Apple an einer „iWatch“ arbeitet. Doch nun scheint Samsung vorzupreschen.

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          Samsung will zur Funkausstellung IFA in Berlin einem Bericht zufolge eine Computer-Uhr präsentieren. Über die Smartwatch mit dem Namen Galaxy Gear werde man telefonieren, E-Mails abrufen und im Internet surfen können, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag. Das Gerät solle mit dem Google-Betriebssystem Android laufen und am 4. September vorgestellt werden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

          Die Uhr mit dem offiziellen Modellnamen „SM-V700“ werde als Zusatz zu Samsungs Galaxy-Smartphones funktionieren, berichtete das Blog „SamMobile“. Bei Bloomberg hieß es, Galaxy Gear werde entgegen früherer Gerüchte keinen biegsamen Bildschirm haben - aber Samsung arbeite weiter daran.

          Nach bisherigen Informationen will der südkoreanische Konzern in Berlin auch die nächste Generation seines Geräts Galaxy Note vorstellen, dass die Nische zwischen Smartphone und Tablet ausfüllt.

          Das nächste große Wachstumsfeld

          Computer-Uhren, Fitness-Tracker wie das Nike Fuelband und andere tragbare Mini-Geräte gelten als das nächste große Wachstumsfeld der Tech-Industrie nach dem Smartphone-Boom. Laut Medienberichten soll auch Apple intensiv an einer Datenuhr arbeiten, der Konzern sicherte sich bereits in mehreren Ländern den Markennamen iWatch.

          Offiziell gab es bisher nur Andeutungen. So sagte Konzernchef Tim Cook, dass Geräte am Handgelenk ein interessantes Feld seien. Google experimentiert unterdessen mit der Computer-Brille Google Glass, die bisher ausgewählte Testnutzer in den Vereinigten Staaten erhielten.

          Auf dem Markt sind bereits mehrere Daten-Uhren kleinerer Anbieter, die einige Funktionen von Smartphones übernehmen können, wie zum Beispiel „Pebble“ aus den Vereinigten Staaten oder die italienische „i’m Watch“. Sie haben jedoch meist einen eingeschränkten Funktionsumfang, weil sie nicht zu allen Smartphone-Diensten Zugang bekommen und ihre Entwickler nicht von den technologischen Möglichkeiten der großen Konzerne profitieren können. Samsung ist mit seiner Galaxy-Reihe der mit Abstand größte Smartphone-Hersteller und kann damit zahlreiche potentielle Nutzer ansprechen.

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