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Urteil im Fall kino.to : Gerichte dürfen Webseiten sperren

  • Aktualisiert am

Der EuGH hat einmal mehr entschieden. Bild: dpa

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Internetseiten, die Raubkopien verbreiten, dürfen blockiert werden. Die im Prozess betroffene Seite kino.to gibt es ohnehin nicht mehr.

          Internetanbieter können verpflichtet werden, illegale Webseiten zu sperren. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Die Sperrmaßnahmen müssen nach europäischem Recht aber ausgewogen sein.

          Das Urteil betrifft Webseiten, die illegale Kopien von urheberrechtlich geschütztem Material verbreiten. Konkret ging es in dem nun entschiedenen Rechtsstreit um die Seite kino.to und den österreichischen Internetanbieter UPC Telekabel.

          Das deutsche Filmstudio Constantin Film und die Filmproduktionsgesellschaft Wega hatten geklagt, weil auf der Webseite illegale Kopien ihrer Filme verbreitet wurden. Sie hatten verlangt, die Seite zu sperren. Kino.to stellte im Jahr 2011 den Betrieb ein. Daher geht es vor allem um die Frage, ob Netzsperren in ähnlichen Fällen zulässig sind.

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