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Thomas Kutschaty : Landesminister will gegen Internet-Spiele vorgehen

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Das Spiel „Clash of Clans“ ist gerade sehr beliebt. Bild: Supercell

Farmville, Clash of Clans, Candy Crush: Viele Spiele im Internet sind erst mal kostenlos, aber verführen später zum Geldausgeben. Nordrhein-Westfalens Justizminister will das ändern.

          Das Prinzip ist bekannt geworden mit Internet-Spielen wie „Farmville“ oder „Mafia Wars“: Das Spielen an sich ist erst mal kostenlos. Aber wer sich im Spiel Vorteile verschaffen will oder sein Spiel etwas hübscher haben möchte, der muss später doch Geld ausgeben. So ist zum Beispiel der Spieleentwickler Zynga groß geworden.

          Doch die Spiele stehen schon länger in der Kritik von Verbraucherschützern, weil Kinder manchmal mehr Geld ausgeben, als ihren Eltern recht ist.

          Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) verlangt nun, solche Kostenfallen im Internet zu schließen. Er setzt den Herstellern ein Ultimatum. Sie hätten nun eine letzte Chance, freiwillig für völlige Kostentransparenz beim Herunterladen von Apps zu sorgen, warnte der Minister. Andernfalls werde er auf eine bundesgesetzliche Verpflichtung dringen, kündigte Kutschaty der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf an.

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