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Telekommunikation : Wettbewerb im Inland setzt Telekom zu

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Die Telekom unter Druck - da „guggst Du” Bild: ddp

Der scharfe Wettbewerb am Heimatmarkt hat der Deutschen Telekom im abgelaufenen Jahr deutlich zugesetzt. Preisverfall und Kundenverlust machen dem Unternehmen zu schaffen. Das operative Ergebnis sank im vergangenen Jahr um 11,2 Prozent.

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          Der scharfe Wettbewerb am Heimatmarkt hat der Deutschen Telekom im abgelaufenen Jahr deutlich zugesetzt. Alle drei Sparten büßten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis im inländischen Geschäft ein.

          Der Anteil des Auslandsumsatzes von Europas größtem Telekommunikationskonzern stieg hingegen auf 47,1 von 42,7 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Unter dem Strich sank der Konzerngewinn auf 3,2 von 5,6 Milliarden Euro, was ein Telekom-Sprecher mit Aufwendungen für den laufenden Personalabbau begründete. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,72 Euro erhalten.

          Kundenverlust und Preisverfall in Deutschland

          Nur dank des Geschäfts- und des Erlösbeitrags in Amerika der erstmals konsolidierten Töchter Telering, Gedas und PTC stieg der Konzernumsatz 2006 um 2,9 Prozent auf 61,3 Milliarden Euro und lag damit leicht unter der Prognose des Unternehmens. Kundenverluste und der Preisverfall im deutschen Markt drückten die Erlöse im Inland um fünf Prozent.

          Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Konzern ging um 6,2 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro zurück und lag damit innerhalb der prognostizierten Spanne von 19,2 bis 19,7 Milliarden Euro. Die frei verfügbaren Mittel (Free Cash-Flow) sanken um 58,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, belastet von den Kosten für den Erwerb von zusätzlichen Mobilfunkfrequenzen in den Vereinigten Staaten für 3,3 Milliarden Euro.

          Operatives Ergebnis sank um 11,2 Prozent

          Die Telekom hatte erst im Januar wegen der Probleme im Inland zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres ihre Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Der Konzern rechnet nun noch mit einem bereinigten Ebitda von rund 19 Milliarden Euro nach bislang bis zu 20,2 Milliarden Euro.

          Im herkömmlichen Festnetzgeschäft verlor die Telekom gut zwei Millionen Kunden an Wettbewerber, was neben dem Preisverfall den Außenumsatz der gesamten Sparte 2006 um fünf Prozent drückte. Das operative Ergebnis sank sogar um 11,2 Prozent, wozu auch Kosten für die Kundenakquise beitrugen. Wegen Preisrückgängen büßte die Mobilfunktochter am Heimatmarkt ein. Das Auslandsgeschäft konnte die Entwicklung jedoch kompensieren, wodurch die Sparte insgesamt ein Plus beim bereinigten Ebitda von 1,3 Prozent verzeichnete. Der Wettbewerbsdruck belastete auch die Geschäftskundensparte, deren operativer Gewinn um 22,4 Prozent einbrach.

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