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Telekommunikation : Vodafone greift T-Mobile an

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Die Mobilfunker versuchen, die Kunden vom Festnetz wegzulocken Bild: picture-alliance/ dpa

Mit Vodafone versucht ein weiterer Mobilfunkanbieter, sich mit neuen Tarifen gegen sinkende Umsätze zu stemmen. Für 34,95 Euro im Monat bietet Vodafone ab sofort eine neue Flatrate an und zieht damit T-Mobile nach.

          Deutschlands zweitgrößter Mobilfunknetzbetreiber Vodafone D2 greift den Marktführer T-Mobile mit neuen Pauschalangeboten an. Für 34,95 Euro im Monat biete Vodafone ab sofort eine Flatrate für unbegrenztes Telefonieren ins deutsche Festnetz und ins Vodafone-Netz an, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit.

          Auch Kurznachrichten könnten Kunden dabei netzintern unbegrenzt verschicken. Bei der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile kostet die vergleichbare Flatrate monatlich 35 Euro.

          Zudem erhöhte Vodafone bei seinen Volumentarifen die Freiminuten für Gespräche ins Festnetz und in alle Mobilfunknetze. Vodafone liege mit einem Minutenpreis ab sieben Cent inklusive subventioniertem Handy auf dem Preisniveau von T-Mobile, sagte ein Vodafone-Sprecher.

          Sinkende Umsätze machen Mobilfunkanbietern zu schaffen

          Die Telekom-Tochter war vor einigen Wochen mit günstigeren Volumentarifen an den Markt gegangen, um die Nutzung des Handys zu erhöhen. Letztlich wollen die Anbieter durch höhere Gesprächsvolumen sinkende Umsätze auffangen. Um Kunden häufiger zum Handy statt zum Festnetztelefon greifen zu lassen, bieten sowohl Vodafone, T-Mobile als auch der kleinste Anbieter O2 etwa Handygespräche von zu Hause zu Festnetzpreisen an. Vodafone und O2 wollen zudem mit der Vermarktung von schnellen Internetzugängen (DSL) der Telekom Konkurrenz machen.

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