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Telekommunikation : Benq ist jetzt offiziell pleite

  • Aktualisiert am

Jetzt offiziell Pleite - Handy-Hersteller Benq Bild: AP

Das Insolvenzverfahren für den Handy-Hersteller ist eröffnet, der Betrieb eingestellt. Die Mitarbeiter hoffen immer noch auf einen Investor, der angeblich die Fertigungssparte aus der Insolvenzmasse kaufen will.

          Das Amtsgericht München hat das Insolvenzverfahren für den Handy-Hersteller Benq bereits Neujahr eröffnet, der Betrieb wurde offiziell eingestellt.

          Es finde aber noch eine Auslaufproduktion mit einer Reihe von Beschäftigten statt, sagte eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager.

          Auf diesem Weg werden Handys, die schon fast fertig gestellt waren, noch verkaufsfähig gemacht. Die noch bei Benq verbliebenen Beschäftigten erhalten ihren Lohn ab Januar von einer Transfergesellschaft, die zum Großteil von Siemens finanziert wird.

          Hoffen auf Investor

          Allerdings hat die Insolvenzverwaltung noch keinen Überblick, wie viele der ursprünglich 3.000 Beschäftigten in die Auffanggesellschaften in Bayern und Nordrhein-Westfalen gewechselt sind.

          Bis Silvester hatte sich kein Investor für das Unternehmen gefunden. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Josef Michael Leucker sagte, er rechne weiterhin damit, dass ein deutsch-amerikanischer Investor noch am Dienstag ein Angebot für Benq abgeben werde. Der Investor könne die Fertigung dann aus der Insolvenzmasse herauskaufen.

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