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Software : Microsoft steigert den Ertrag

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Bild: FAZ.NET

Das weltgrößte Softwarehaus hat im abgelaufenen Quartal auch dank der Spielekonsole Xbox 360 den Gewinn um fünf Prozent gesteigert. Der Ausblick entsprach in etwa den Erwartungen.

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          Das weltgrößte Softwarehaus Microsoft hat im abgelaufenen Quartal auch dank der Markteinführung der Spielekonsole Xbox 360 den Gewinn um fünf Prozent gesteigert. Dieses Ergebnis entsprach den Analysten-Erwartungen. Auch der Ausblick für das laufende Quartal steht im Einklang mit den Prognosen. Die Microsoft-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 1,5 Prozent zu.

          Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sei ein Nettogewinn von 3,65 Milliarden Dollar oder 34 Cent je Aktie erwirtschaftet worden, teilte Microsoft am Donnerstag nach Börsenschluß mit. Vor Jahresfrist lag der Gewinn noch bei 3,46 Milliarden Dollar oder 32 Cent je Aktie. Ohne Berücksichtigung von Steuergutschriften lag der Gewinn je Aktie in Höhe der Analysten-Prognose von 33 Cent. Der Umsatz des Unternehmens stieg auf 11,84 Milliarden Dollar nach 10,82 Milliarden im Vorjahresquartal.

          Anfänglich Lieferprobleme bei der Xbox

          Analysten hatten 11,97 Milliarden Dollar erwartet. Den etwas unter den Analysen-Prognosen liegenden Umsatz begründete Microsoft mit anfänglichen Lieferproblemen bei der Xbox 360. Dennoch wolle das Unternehmen bis Ende Juni wie geplant 4,5 bis 5,5 Millionen dieser Spielekonsole verkaufen, hieß es.

          Die Xbox 360 sowie die Datenmanagement- und Analyse-Plattform SQL Server 2005 sind die ersten Produkte einer Serie, mit der der Konzern eine Steigerung des Aktienwertes erreichen will. Zu den neuen Produkten gehört auch die neue Version des Betriebssystems Windows (Vista), die bis Ende des Jahres auf den Markt kommen soll.

          Für das laufende Vierteljahr rechnet Microsoft mit einem Gewinn zwischen 32 und 33 Cent je Aktie. Analysten erwarteten für diesen Zeitraum einen Gewinn je Aktie von 36 Cent. Den Umsatz sieht Microsoft bei 10,9 bis 11,2 Milliarden Dollar. Die Prognose der Analysten lautete auf 11,0 Milliarden Dollar. Die Microsoft-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um 1,5 Prozent auf 26,90 Dollar.

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