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Sicherheitslücke : O2 warnt DSL-Kunden

  • Aktualisiert am

Verbunden: DSL-Router im Einsatz Bild: dpa

Weil einige seiner Router angreifbar seien, fordert der Internetprovider Kunden auf, das Passwort für das heimische Funknetzwerk zu ändern. Rund eine halbe Million Menschen sind betroffen.

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          Der Internetprovider O2 warnt derzeit einen Teil seiner DSL-Kunden vor einer Sicherheitslücke in drei seiner Routerboxen für den Internetzugang. Die Kunden sollen den sogenannten WPA2-Schlüssel, also das Kennwort für das eigene W-Lan-Funknetz, ändern, sofern sie noch den ursprünglichen und auf den Boxen aufgedruckten Schlüssel als Passwort verwenden. Grund seien Hinweise, dass das Verfahren, mit dem das Passwort erstellt worden ist, „ein Risiko für eventuelle Zugriffe durch Unbefugte zulässt“, wie es auf einer Informationsseite von O2 heißt. Betroffen seien Routerboxen mit den Seriennummern 6431, 4421 sowie 1421. Außerdem stellte O2 im Internet eine Anleitung zur Verfügung, mit der Nutzer das Passwort ändern können.

          Eine halbe Million Kunden betroffen

          Das Technikmedium Heise hatte am Dienstag als erstes von der Sicherheitslücke berichtet. Wer darauf aus sei, könne den WPA2-Schlüssel „innerhalb von Minuten knacken“. Damit sei es Angreifern möglich, den Datenverkehr aller Teilnehmer abzugreifen und zu manipulieren. Telefónica, der Mutterkonzern von O2, habe am Dienstag begonnen, betroffene Nutzer zu informieren. Insgesamt geht der Konzern demnach von einer halben Million betroffenen Kunden aus.

          Erst Anfang Februar war ein Sicherheitsleck in den Fritzbox-Routern des Berliner Anbieters AVM bekannt geworden. Angreifer hatten sich über die Lücke Zugang zum Router verschafft,  Zugangsdaten erbeutet und damit unter anderem Telefonate auf Kosten der Anschlussinhaber geführt. AVM hatte Fritzbox-Nutzer damals aufgerufen, eine Softwareaktualisierung durchzuführen, um die Sicherheitslücke zu schließen.

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