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Hacking : Mit der Drohne Daten klauen

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Potentielles Angriffsziel? Eine Drohne vor dem Bankenviertel in Frankfurt Bild: dpa

Für manche ist es ein herrliches Spielzeug, für andere ein Mittel zum spionieren: Cyberexperten warnen vor Hackerangriffen aus der Luft.

          Drohnen können von Hackern genutzt werden, um Daten zu auszuspionieren. Das berichtet die „Financial Times“ und beruft sich auf Cybersicherheitsexperten. Eine herkömmliche Drohne könnte manipuliert werden, um Bluetooth-, W-Lan-, und andere drahtlose Verbindungen in Bürogebäuden oder Cafés zu attackieren. So könnte beispielsweise eine nicht geschützte Verbindung einer Bluetooth-Tastatur angegriffen werden.

          „Eine Drohne könnte etwa auf dem Dach eines Gebäudes landen und dort die Tastaturschläge der Mitarbeiter aufzeichnen“, sagt David Latimer, Researcher der Cybersicherheitsberatung Bishop Fox. Unternehmen seien auf diese Gefahr nicht vorbereitet.

          In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der privat genutzten Drohnen deutlich erhöht. Die Politik versucht Wege zu finden, die neue Technik zu fördern und gleichzeitig zu begrenzen. So stürzte im Jahr 2015 eine Drohne auf das Gelände des Weißen Hauses.

          Vor allem über sicherheitskritischen Orte wie Flughäfen oder Regierungsgebäude ist der Einsatz von Drohnen verboten. Eine Lösung hat die Polizei von Tokio zusammen mit der Michigan Tech University entwickelt: Einen Drohnenfänger, der eine Drohne mit einem großen Netz vom Himmel holt.

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