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Mit dem Laptop eingebrochen : Die Jeep-Knacker sind geschnappt

  • Aktualisiert am

Mehr als 30 Jeeps sollen die beiden Auto-Räuber in Houston erbautet haben in den vergangenen sechs Monaten. Bild: Reuters

Im texanischen Houston sollen zwei Computer-Kenner mehr als 30 Jeeps gestohlen haben – mit Hilfe eines Laptops. Nun hat die Polizei sie gefasst. Das Problem ist aber größer.

          Mehr als 30 Jeeps sollen sie in den vergangenen sechs Monaten gehackt und gestohlen haben: Nun hat die Polizei der texanischen Stadt Houston offenbar die beiden Computer-Fachleute geschnappt, die dahinter stecken. Das berichtet der Internet-Dienst „Engadget“. Demnach haben die Ermittler das Duo mehrere Monate lang beobachtet; sie seien allerdings nicht in der Lage gewesen, sie auf frischer Tat zu ertappen, bis jetzt.

          Für Aufsehen sorgte dieser Fall, weil die beiden die Geländewagen aus dem Hause Fiat-Chrysler mit Hilfe eines Laptops gehackt und dann gestohlen haben sollen. Dadurch hätten sie die Fahrzeuge starten können. Nicht klar sei bislang, ob sie dafür eine OBD II- oder eine USB-Schnittstelle verwendet haben.

          Die Polizei sei durch ein Überwachungsvideo auf die Spur der beiden Diebe gekommen. In der Aufnahme aus dem April ist zu sehen, wie ein Wagen des Typs Jeep Wrangler Ulimited geklaut wird. Die folgende Beschattung habe schließlich zur nun erfolgten Festnahme geführt.

          Die amerikanischen Behörden untersuchen derzeit mehr als 100 Diebstähle von Autos der Marke Fiat-Chrysler, während der offenbar ähnliche Software eingesetzt worden sein soll. Sie reichen bis in das vergangene Jahr zurück. Sie hängen wohl aber nicht alle miteinander zusammen, sind als von verschiedenen Tätern begangene worden. Nach dem Diebstahl seien die Autos dann über die Grenze nach Mexiko gebracht worden.

          Der Automobil-Konzern hat auf die Festnahmen mit einer Stellungsnahme reagiert: „FCA US nimmt die Sicherheit seiner Kunden ernst und hat Sicherheitsfunktionen in seine Fahrzeuge integriert, die das Risiko eines nicht autorisierten oder ungesetzlichen Zugangs zu den Fahrzeug-Systemen reduzieren.“

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