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Kräftiger Zuwachs : Die Cloud macht Microsoft froh

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Durfte gute Zahlen verkünden: Microsoft-Chef Satya Nadella Bild: AP

Während die PC-Sparte Microsoft weiter Sorgen bereitet, läuft das Geschäft mit der Cloud umso besser. Das freut nicht nur den Chef.

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          Dank starken Wachstums im Cloud-Geschäft hat Microsoft im vergangenen Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Die Erlöse blieben verglichen mit dem Vorjahreswert stabil bei 20,5 Milliarden Dollar (18,8 Mrd Euro), wie der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss in Amerika mitteilte. Der bereinigte Umsatz wuchs um überraschend deutliche drei Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar. Auch der Überschuss von 4,7 Milliarden Dollar übertraf trotz eines Rückgangs um vier Prozent die Prognosen der Analysten.

          Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an - die Aktie kletterte nachbörslich um mehr als fünf Prozent und erreichte außerhalb des regulären Handels ein Rekordhoch bei über 60 Dollar. Auf Jahressicht hat der Kurs um fast 20 Prozent zugelegt. Für Firmenchef Satya Nadella, der Microsoft vom Computer-Riesen zum modernen Cloud-Diensleister umbauen will, ist das ein großer Erfolg.

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          Der Umsatz im Cloud-Geschäft mit Diensten aus dem Netz, der sogenannten Datenwolke, wuchs um acht Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Vor allem die boomende Cloud-Plattform Azure stach mit einem Zuwachs um 116 Prozent einmal mehr heraus. Vorstandschef Nadella zeigte sich zufrieden, Microsoft liefere Innovationskraft und helfe Kunden dabei, einen tiefgreifenden digitalen Wandel zu vollziehen.

          Bei den Office-Büroprogrammen, die inzwischen auch verstärkt als Abo angeboten werden, schaffte der Konzern ebenfalls ein deutliches Plus von sechs Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Schwierig bleibt indes die PC-Sparte, hier sanken die Erlöse um zwei Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Im weitgehend aufgegebenen Smartphone-Geschäft gab es einen weiteren Einbruch von 72 Prozent. Auch die Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox verzeichnete ein Umsatzminus von fünf Prozent.

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