https://www.faz.net/-gqe-7lc4v

Megaupload-Gründer : Kim Dotcom will Partei gründen

  • Aktualisiert am

Megaupload-Gründer Kim Dotcom Bild: AP

In den Vereinigten Staaten ist der Megaupload-Gründer Kim Schmitz, auch bekannt als „Kim Dotcom“, wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagt. In seiner Wahlheimat Neuseeland will er jetzt eine Partei gründen.

          1 Min.

          Der in den Vereinigten Staaten wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagte Internet-Unternehmer Kim Schmitz, genannt Kim Dotcom, gründet in seiner Wahlheimat Neuseeland eine Partei. Sie trage den Namen Internet-Partei, teilte Dotcom am Mittwoch mit. Offizieller Start ist am 20. Januar.

          Die Partei soll an den kommenden Parlamentswahlen teilnehmen. Dotcom selbst kann sich dafür nicht aufstellen lassen, da er keinen neuseeländischen Pass hat. Er will als Gründer und Geldgeber fungieren. Anliegen der Partei seien unter anderem faire Preise im Internet.

          Die Vereinigten Staaten haben Dotcoms Auslieferung beantragt. Juristisches Gerangel hat das Auslieferungsverfahren jedoch schon mehrfach verzögert. Ankläger werfen ihm vor, die inzwischen geschlossene Daten-Plattform Megaupload habe Film- und Musikproduzenten um mehrere hundert Millionen Dollar gebracht. Dotcom weist alle Schuld von sich.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Amerikanische Linke : Selbst ernannte „Drecksäcke“

          Alles oder nichts: Wird ihr Favorit Bernie Sanders nicht Präsidentschaftskandidat, wollen linke Anhänger der Demokraten nicht zur Wahl gehen. Auch wenn Trump dadurch im Amt bleibt.
          Nach einer jahrelangen Boomphase kühle die Konjunktur in Baden-Württemberg inzwischen ab: Grund seien die Exportabhängigkeit des Landes sowie die strukturellen Herausforderungen der Autobranche.

          Schleichende Zunahme : Wo die Arbeitslosigkeit jetzt schon steigt

          Trotz schwächelnder Konjunktur sehen die Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt weiterhin ziemlich gut aus. In einigen Landkreisen ist jedoch eine schleichende Zunahme zu beobachten – ausgerechnet im Süden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.