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Megaupload-Gründer : Kim Dotcom will Partei gründen

  • Aktualisiert am

Megaupload-Gründer Kim Dotcom Bild: AP

In den Vereinigten Staaten ist der Megaupload-Gründer Kim Schmitz, auch bekannt als „Kim Dotcom“, wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagt. In seiner Wahlheimat Neuseeland will er jetzt eine Partei gründen.

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          Der in den Vereinigten Staaten wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagte Internet-Unternehmer Kim Schmitz, genannt Kim Dotcom, gründet in seiner Wahlheimat Neuseeland eine Partei. Sie trage den Namen Internet-Partei, teilte Dotcom am Mittwoch mit. Offizieller Start ist am 20. Januar.

          Die Partei soll an den kommenden Parlamentswahlen teilnehmen. Dotcom selbst kann sich dafür nicht aufstellen lassen, da er keinen neuseeländischen Pass hat. Er will als Gründer und Geldgeber fungieren. Anliegen der Partei seien unter anderem faire Preise im Internet.

          Die Vereinigten Staaten haben Dotcoms Auslieferung beantragt. Juristisches Gerangel hat das Auslieferungsverfahren jedoch schon mehrfach verzögert. Ankläger werfen ihm vor, die inzwischen geschlossene Daten-Plattform Megaupload habe Film- und Musikproduzenten um mehrere hundert Millionen Dollar gebracht. Dotcom weist alle Schuld von sich.

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