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Preisspanne festgelegt : Delivery Hero könnte eine Milliarde Euro einsammeln

  • Aktualisiert am

Ein Foodora-Mitarbeiter während der Arbeit. Bild: Reuters

Der Essensdienst Delivery Hero geht an die Börse. Das Volumen könnte eine Milliarde Euro betragen. Organisiert wird das von drei prominenten Großbanken aus Amerika.

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          Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero will mit seinem Börsengang bis zu einer Milliarde Euro einsammeln. Das Berliner Unternehmen, das die Anbieter „Lieferheld“, „Foodora“ und „Pizza.de“ umfasst, legte die Preisspanne für die Emission an diesem Montag auf 22 bis 25,50 Euro fest.

          Insgesamt würde der Börsengang damit bis zu 996 Millionen Euro schwer. Bis zu 39,04 Millionen Aktien können von Dienstag an bis zum 28. Juni gezeichnet werden, zwei Tage später ist die Erstnotiz an der Frankfurter Börse geplant.

          An Delivery Hero selbst gehen rund 450 Millionen Euro. Der größte Teil des Erlöses soll aber den Alteigentümern zufließen, allen voran dem Startup-Investor Rocket Internet. Er ist mit 35 Prozent bisher größter Anteilseigner von Delivery Hero. Der Lieferdienst ist zugleich seine wertvollste Beteiligung. Organisiert wird der Börsengang von den amerikanischen Banken Citigroup, Goldman Sachs und Morgan Stanley.

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