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Kursverlust der Tech-Aktien : Der Amazon-Chef fällt zurück

  • Aktualisiert am

Jeff Bezos bei der Vorstellung seiner Rakete für Weltraumtouristen Bild: Reuters

Eigentlich ist Amazon-Gründer Jeff Bezos auf dem Weg, der reichste Mann der Welt zu werden. Doch ein schlechter Tag kostet ihn Milliarden.

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          Amazon-Gründer Jeff Bezos hat an nur einem Tag rund 2,6 Milliarden Dollar an Vermögen verloren und ist in der Liste der reichsten Leute der Welt von Rang zwei auf Rang drei zurückgefallen – so meldet es der Finanzdienst Bloomberg, der eine laufende Liste der reichsten Menschen unterhält.

          Dabei war das Jahr für Bezos bisher gut gelaufen. Die Amazon-Aktie ist über 1000 Dollar gestiegen, der Gründer selbst hatte einen Vermögenszuwachs von mehr als 20 Milliarden Dollar zu verzeichnen. Damit wuchs sein Besitz schneller als der der übrigen Menschen in der Top-Liste – und Bezos schien auf dem besten Weg, Microsoft-Gründer Bill Gates als reichsten Mann der Welt abzulösen.

          Doch dann kam der Freitag, und der war für Technik-Aktionäre nicht erfreulich. Analysten der Investmentbank Goldman Sachs veröffentlichten einen neuen Bericht, in dem sie sagten, die Technik-Kurse seien erst mal weit genug gestiegen. Es gebe „Grund zur Pause“, unter vielen Aktien gebe es ein „Luftloch in den Bewertungen.“

          Die Amazon-Aktie verlor zwischenzeitlich 8,2 Prozent und schloss den Tag 3,2 Prozent niedriger, unter der 1000-Dollar-Marke – und schon hatte das Unternehmen rund 15 Milliarden Euro Börsenwert verloren.

          Amazon.com

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          Auch andere Technik-Aktien wie Google, Microsoft und Facebook verloren an Börsenwert. Insgesamt vernichteten die Aktionäre bei den fünf großen Technik-Unternehmen rund 97 Milliarden Dollar an Börsenwert.

          Die Verlierer-Liste führte Apple an. Über dessen neues iPhone kam ein Gerücht, die Datenübertragungsrate würde gedrosselt, darum sei das Internet im iPhone langsamer als im Topmodell des Konkurrenten Samsung. Ein Kursverlust von 3,9 Prozent löschte 30 Milliarden Dollar an Börsenwert aus – fast eine ganze Deutsche Bank.

          Apple

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