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Kommentar : Wird Nintendo so wieder richtig cool?

  • -Aktualisiert am

Mit der Spielekonsole „Switch“ unternimmt Nintendo den nächsten Anlauf, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Wir sind aus einem Grund skeptisch.

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          Der Markt für Videospielkonsolen ist für die Hersteller schon immer eine kapriziöse Angelegenheit gewesen. In kurzer Folge müssen die Herzen neuer Spieler-„Generationen“ erobert werden. Und seit Jahren bekommt das Sony mit seiner Playstation am besten hin. Microsoft erzielt mit seiner Finanzkraft hinter der Xbox Achtungserfolge und besetzt einen soliden zweiten Platz.

          Nintendo aber, der Computerspielpionier aus Japan, ist in den vergangenen Jahren auf diesem Markt so stark zurückgefallen, dass das Unternehmen es noch nicht einmal mehr schafft, dass wichtige Neuerscheinungen von Drittherstellern wie etwa das Fifa-Fußballspiel von Electronic Arts auch für seine Konsole angeboten werden. Nun folgt mit der „Switch“-Konsole ein neuer Versuch von Nintendo, an dieser Situation etwas zu ändern. Denn das Vorgänger-System „Wii U“ hatte es nicht geschafft, an frühere Erfolge anzuknüpfen.

          Es sei die Prognose gewagt, dass das Vorhaben aber auch im jüngsten Anlauf scheitern wird. Das „Switch“-System bietet schon zum Start nicht genug Spieletitel, ist zu teuer und das Konzept, einen Teil der Konsole auch mobil zu nutzen, ist unausgegoren. Denn mobil sind die Smartphones als Spielsystem nicht zu schlagen – und dort hat Nintendo mit seinem „Super Mario Run“-Spiel soeben ebenfalls enttäuscht.

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

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