https://www.faz.net/-gqe-8ptb1
Carsten Knop

Kommentar : Wird Nintendo so wieder richtig cool?

  • -Aktualisiert am

Mit der Spielekonsole „Switch“ unternimmt Nintendo den nächsten Anlauf, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Wir sind aus einem Grund skeptisch.

          1 Min.

          Der Markt für Videospielkonsolen ist für die Hersteller schon immer eine kapriziöse Angelegenheit gewesen. In kurzer Folge müssen die Herzen neuer Spieler-„Generationen“ erobert werden. Und seit Jahren bekommt das Sony mit seiner Playstation am besten hin. Microsoft erzielt mit seiner Finanzkraft hinter der Xbox Achtungserfolge und besetzt einen soliden zweiten Platz.

          Nintendo aber, der Computerspielpionier aus Japan, ist in den vergangenen Jahren auf diesem Markt so stark zurückgefallen, dass das Unternehmen es noch nicht einmal mehr schafft, dass wichtige Neuerscheinungen von Drittherstellern wie etwa das Fifa-Fußballspiel von Electronic Arts auch für seine Konsole angeboten werden. Nun folgt mit der „Switch“-Konsole ein neuer Versuch von Nintendo, an dieser Situation etwas zu ändern. Denn das Vorgänger-System „Wii U“ hatte es nicht geschafft, an frühere Erfolge anzuknüpfen.

          Es sei die Prognose gewagt, dass das Vorhaben aber auch im jüngsten Anlauf scheitern wird. Das „Switch“-System bietet schon zum Start nicht genug Spieletitel, ist zu teuer und das Konzept, einen Teil der Konsole auch mobil zu nutzen, ist unausgegoren. Denn mobil sind die Smartphones als Spielsystem nicht zu schlagen – und dort hat Nintendo mit seinem „Super Mario Run“-Spiel soeben ebenfalls enttäuscht.

          Weitere Themen

          So funktioniert die Maskenhalterung Video-Seite öffnen

          Kreativer Friseur : So funktioniert die Maskenhalterung

          Unverhofft wurde Enzo Olizzo zum Erfinder. Der Inhaber eines Friseursalons und seine Kunden störten gleichermaßen die Gesichtsmasken – also dachte er sich eine Halterung aus, die bequemer ist und keine Druckstellen macht.

          Topmeldungen

          Reaktion auf Vorsitzendenwahl : Wie Friedrich Merz seinen Trumpf verspielte

          Der Wunsch, Minister zu werden, kostet Friedrich Merz Unterstützung im eigenen Lager. Führende CSU-Leute üben sich bei Kommentaren zum neuen CDU-Vorsitzenden derweil in Zurückhaltung – um sich die Gunst des eigenen Chefs zu sichern.

          Vor dem Krisengipfel : Ruf nach echtem Lockdown wird lauter

          Vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten mehren sich Forderungen nach härteren Maßnahmen. Gesundheitsminister Jens Spahn spricht angesichts der neuen Virus-Varianten von „besorgniserregenden Meldungen“.
          Die Seiser Alm: Unter der Woche verliert sich auf dem größten Hochplateau Europas kaum eine Menschenseele. (Symbolbild)

          Nach Lockdown wieder geöffnet : Südtiroler Sonderweg

          Nach dem Lockdown über Weihnachten und Neujahr in ganz Italien hat Südtirol seit dem 7. Januar wieder „geöffnet“ und widersetzt sich dem Lockdown.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.