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Klassische Computer : Kaum jemand will noch PCs

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Den klassischen PC brauchen immer weniger Menschen. Bild: Burkert, Christian

Der Erfolg von Smartphones und Tablets hat dramatische Folgen für die PC-Branche: In boomenden Märkten wie China und Indien kommen immer mehr Menschen ganz ohne PC aus.

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          Die Hersteller klassischer PCs haben in 2013 ihr bisher schlechtestes Jahr erlebt. Der Markt schrumpfte um zehn Prozent, haben die Marktforschungsfirmen Gartner und IDC ausgerechnet. Der Markt fiel damit auf das Niveau des Jahres 2009 zurück. Gartner kam insgesamt auf knapp 316 Millionen verkaufte Notebooks und Desktop-Rechner, IDC auf 314,5 Millionen.

          In Märkten wie den Vereinigten Staaten scheine der Tiefpunkt zwar durchschritten, erklärte Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Aber gerade in Ländern mit stark wachsenden Computer-Märkten wie etwa China oder Indien habe sich das Verhalten der Menschen grundsätzlich verändert: „Das erste vernetzte Gerät ist meist ein Smartphone und das erste Computer-Gerät ein Tablet.“

          Der chinesische Hersteller Lenovo war im vergangenen Jahr nach Angaben der beiden Marktforscher die Nummer eins im PC-Markt mit einem schmalen Abstand zum langjährigen Branchenführer Hewlett-Packard. Gartner errechnete einen Marktanteil von 16,9 Prozent für Lenovo und 16,2 Prozent für HP. IDC kam auf jeweils 17,1 und 16,6 Prozent.

          Während der amerikanische HP-Konzern rund ein Zehntel seiner Verkäufe verlor, rückte Lenovo um zwei Prozent vor. Und der Trend spricht für den chinesischen Aufsteiger: Im vierten Quartal weitete sich der Abstand aus.

          Die PC-Verkäufe sind seit zwei Jahren deutlich im Sinkflug, weil die Kunden lieber zu Smartphones und Tablets greifen. Der Smartphone-Absatz war bereits mit schätzungsweise mehr als einer Milliarde Geräte im Jahr 2013 deutlich höher, Tablets holen schnell auf und dürften die PCs spätestens im Jahr 2015 überholen.

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