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Internethandel : Amazon prüft Einstieg in Online-Handel mit Medikamenten

  • Aktualisiert am

Pillen gibt's vielleicht bald bei Amazon Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Kaum haben sich die Apotheker vom Doc-Morris-Schock erholt, droht schon wieder Konkurrenz aus dem Internet: Der deutsche Internet-Buchhändler eifert seiner amerikanischen Mutter nach und will sein Sortiment erweitern.

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          Der weltgrößte Internet-Händler Amazon prüft offenbar den Einstieg in den deutschland-weiten Online-Handel mit
          Arzneimitteln.

          „Grundsätzlich sind alle Produktkategorien für uns denkbar, die der Kunde online kaufen will. Auch der Einstieg in den Handel mit rezeptfreien Medikamenten“, sagte der Geschäftsführer von Amazon Deutschland, Ralf Kleber, der Zeitung „Euro am Sonntag“.

          Darüber hinaus strebe Kleber eine Ausweitung des Sortiments nach Vorbild der US-Mutter Amazon.com an, berichtete die Zeitung vorab.

          „In den USA bieten wir bereits Autozubehör und Ersatzteile, Bekleidung und Schuhe sowie Nahrungsmittel an.

          Das sind nahe liegende Produktgattungen, die wir uns auch in Deutschland sehr gut als Internetangebot vorstellen können“, sagte Kleber.

          Gegenwärtig habe Amazon in Deutschland 13 Produktkategorien, in den USA seien es bereits 36.

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