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Cyberkriminalität : Chinesische Hacker attackieren Rüstungsunternehmen

  • Aktualisiert am

Auf dieser Seite haben die Hacker im vergangenen Jahr einige Tage lang eine Sicherheitslücke genutzt. Bild: forbs.com

Hacker aus China haben laut einem Medienbericht über eine Sicherheitslücke der Internetseite Forbes tausende Computer großer Unternehmen ausgespäht. Auch Computer amerikanischer Rüstungsunternehmen und Banken wurden infiziert.

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          Ende November wurde laut einem Bericht der Financial Times die Internetseite des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes gehackt. Wer im Zeitraum vom 28. November bis zum 1. Dezember 2014 die Internetseite besucht hat, dessen Rechner sei infiziert worden, berichtet das Wirtschaftsblatt mit Berufung auf den Sicherheitsdienstleister iSight Partners. Auf diese Weise sollen die Hacker Zugriff auf tausende Computer großer amerikanischer Unternehmen bekommen haben, darunter Rüstungsunternehmen und Banken.

          Es sei einer der dreistesten Hackerangriffe aus China, heißt es in dem Bericht, weil er die Glaubwürdigkeit einer großen Internetseite genutzt habe, auf der sich Nutzer sicher gefühlt hätten. Die Sicherheitslücke auf der Forbes-Internetseite sei inzwischen geschlossen, allerdings könnten Rechner, die seither nicht bereinigt wurden, noch immer infiziert sein.

          Die Hacker hätten Lücken in einer von der Seite benutzten Adobe-Flash-Software genutzt, die den Nutzern täglich den „Gedanken des Tages“ (‚Thought of the day‘) in einem Pop-Up-Fenster präsentiert hat. Zudem sei eine Lücke im Internet-Explorer von Microsoft nötig gewesen, um die Rechner zu infizieren. Wer einen anderen Browser und eine Windows-Version über XP verwendet habe, sei nicht infiziert worden, schreibt Forbes in einem Blogeintrag.

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