https://www.faz.net/-gqm-6l74d

Milliardenübernahme : Google könnte Groupon kaufen

  • Aktualisiert am

Bislang war die Übernahme von DoubleClick für 3,2 Milliarden Dollar Googles teuerster Kauf Bild: dapd

Google soll mit dem Online-Schnäppchenanbieter Groupon über eine Übernahme verhandeln. Schon Yahoo wollte das amerikanische Unternehmen für drei Milliarden Dollar kaufen. Nun könnte es zu Googles teuerstem Einkauf werden.

          Der amerikanische Internetkonzern Google soll Interesse daran haben, den Online-Schnäppchenanbieter Groupon zu kaufen. Beide Unternehmen seien in Gesprächen, berichtet das amerikanische Technologie-Blog AllThingsD. Der Kaufpreis würde bei mehr als drei Milliarden Dollar liegen. Beide Unternehmen wollten sich dazu nicht äußern.

          Was macht Groupon so interessant? Das Unternehmen wurde vor zwei Jahren gegründet, sitzt in Chicago und befindet sich in privater Hand. Es schickt seinen Kunden tägliche E-Mails mit zahlreichen Schnäppchen-Angeboten. Diese werden jedoch nur bedient, wenn sich eine Mindestzahl von Kunden entscheidet, den Kauf zu tätigen. Damit bleibt Groupon Raum, um Mengenrabatte zu fordern.

          Im August hatte Groupon-Präsident Rob Solomon gesagt, dass mehrere große Technologiekonzerne Interesse an dem Unternehmen hätten. In diesem Jahr verhandelte das Unternehmen auch mit Yahoo über einen Kauf. Das Unternehmen soll zwei bis drei Milliarden Dollar geboten haben.

          Internet-Seite Groupon: Tägliche Angebote

          Nun soll der Preis höher sein - und damit kann der Kauf zu Googles teuerster Übernahme werden. Bislang war dies der Kauf des Internetwerbung-Anbieters DoubleClick - für 3,2 Milliarden Dollar (siehe Google kauft Web-Anzeigenfirma DoubleClick für 3,1 Milliarden Dollar). Bis zum Ende des Jahres soll es allerdings dauern, bis eine endgültige Entscheidung in Bezug auf Groupon gefallen sei.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ashton Applewhite

          Altersdiskriminierung : „Man kann nicht jung bleiben“

          Die Amerikanerin Ashton Applewhite kämpft gegen eine Form der Diskriminierung, über die kaum jemand spricht, obwohl sie jeden irgendwann treffen wird. Ein Gespräch über Altersdiskriminierung.
          Schlechte Laune im Osten? Das stimmt nicht so ganz.

          Ostdeutschland : Woher die schlechte Laune?

          Steht es dreißig Jahre nach dem Ende der DDR wirklich so schlimm mit der deutschen Einheit und dem Osten? Nein. Die krasse Fehleinschätzung hat auch etwas mit denen zu tun, die heute die politische Meinung im Osten mitprägen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.