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Mit Mattel : Google baut 3D-Brille für Kinder

  • Aktualisiert am

Der „View-Master“ Bild: AP

Ab ins Kinderzimmer: Google und der Spielwarenkonzern Mattel verbünden sich, um eine 3D-Brille für Kinder zu bauen. Sie bringt das Smartphone noch näher ans Auge.

          Der Spielzeugriese Mattel will mit der Zeit gehen und zusammen mit Google eine 3D-Brille für das Smartphone verkaufen. Dafür greift Mattel auf seine Marke „View-Master“ zurück, unter der jahrzehntelang klassische Stereo-Diabetrachter vertrieben wurden. Statt der runden Pappscheibe mit den kleinen Bildern kommt in die Neuauflage jedoch ein Smartphone rein.

          Die technische Basis dafür und einigen Apps hatte Google bereits im Sommer mit einer 3D-Brille aus Pappe demonstriert, die „Cardboard“ hieß.

          Der Prototyp: Googles „Cardboard“, eine 3D-Brille in Low-Tech.

          Die neue „View-Master“ aus rotem Plastik will ab Herbst für rund 30 Dollar verkaufen. Neben den Apps soll es auch zusätzliche Programme auf Plastikscheiben geben, die an das Design der Dia-Karten angelehnt sind. Damit können die Kinder auf eine virtuelle Reise durch Städte gehen. Die Plastikscheiben sind eigentlich nicht nötig, die Software kann einfach heruntergeladen werden - nach Angaben von Mattel sollen die Plastikscheiben aber die Nostalgiker unter den Eltern und Großeltern von dem Produkt begeistern.

          Mattel steht derzeit unter Druck. Die klassischen Mattel-Marken wie „Barbie“ oder „Hot Wheels“ bekommen bei der jungen Kundschaft verstärkt Konkurrenz durch Spiele auf Smartphone und Tablet. Ende Januar nahm Konzernchef Bryan Stockton nach einem Gewinneinbruch im Weihnachtsgeschäft seinen Hut.

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