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Nikesh Arora : Schon wieder geht ein Google-Topmanager

  • Aktualisiert am

Nikesh Arora geht zum japanischen Telekommunikationsunternehmen Softbank. Bild: Müller, Andreas

Erst der Android-Chef Rubin, dann der Youtube-Leiter Kamangar und nun Nikesh Arora: Wichtige Google-Führungskräfte verlassen das Unternehmen. Obwohl es weiter viel Geld verdient.

          Ein weiterer Spitzenmanager des Suchmaschinenbetreibers Google nimmt den Hut: Mit Chief Business Officer Nikesh Arora verlässt ein enger Vertrauter des Unternehmenschefs Larry Page den Internet-Konzern. Zuvor hatten bereits mehrere Spitzenmanager dem Branchenführer den Rücken gekehrt.

          Google-Chef Page veröffentlichte die Nachricht von Aroras Weggang überraschend über einen Eintrag auf seiner Profilseite im Netzwerk Google Plus. Demnach wird Arora, der vor knapp zehn Jahren bei Google angeheuert hatte, als Vize-Chef in das Kontrollgremium des japanischen Telekommunikations-Unternehmens SoftBank einziehen. Der für den Verkauf zuständige Omid Kordestani werde vorübergehend seine Aufgaben übernehmen. Arora galt nicht nur als enger Vertrauter von Page, sondern auch als dessen wichtigster Verbindungsmann zu den Anlegern und der Wall Street.

          In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere Spitzenmanager Google verlassen. So nahm der Chef für das Betriebssystem Android, Andy Rubin, im vergangenen Jahr seinen Hut. Im Februar ging der Leiter des  Tochterunternehmens Youtube, Salar Kamangar. Zwei Monate später kündigte dann der Chef des Bereichs Soziale Netzwerke, Vic Gundotra.

          Ungeachtet der Manager-Abgänge konnte der Konkurrent von Yahoo und Facebook Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal steigern. Der Gewinn legte von April bis Juni auf 3,42 Milliarden Dollar zu von 3,23 Milliarden Dollar in der entsprechenden Zeit des vergangenen Jahres, teilte Google mit.

          Der Umsatz des Suchmaschinen-Betreibers erhöhte sich um 22 Prozent auf 15,96 Milliarden Dollar und damit stärker als erwartet - Analysten hatten mit 15,61 Milliarden Dollar gerechnet. Der Durchschnittspreis für Werbeanzeigen sei um sechs Prozent gesunken, teilte Google weiter mit. Im nachbörslichen Handel stiegen die Google-Aktien um rund ein Prozent.

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